Leitungswasser Projekt
Wir brauchen Ihre Hilfe!
Im Rahmen einer MSc Arbeit sollen Leitungswasserproben aus ganz Deutschland genommen werden. Diese werden am Labor des GeoZentrums Nordbayern für stabile Isotope untersucht. Sie möchten das Projekt unterstützen und teilnehmen?
Dann fordern Sie ihren kostenlosen Umschlag hier an.
Sie erhalten einen vorfrankierten Umschlag mit zwei 15mL Gläschen, welche Sie am Wasserhahn ihrer Wohnung auffüllen. Abfüllort eintragen. Umschlag in den nächsten Briefkasten werfen. Fertig.
Lesen Sie sich bitte die folgenden Informationen sorgfältig durch. Um teilzunehmen, erteilen Sie bitte unter „Einwilligungserklärung und Anmeldung“ Ihre Zustimmung sowie eine Kontaktmöglichkeit. Die Anmeldung ist bis 15.06.2026 möglich.
Die Einwilligungserklärung besteht aus drei Teilen: Den Angaben zum Forschungsprojekt, den Hinweisen sowie der Einwilligungserklärung. Als Anlage beigefügt sind Begriffsbestimmungen und rechtliche Grundlagen.
Das Projekt „IsoGW“ erstellt eine interpolierte und dynamisch anpassbare Verteilungsübersicht von stabilen Wasserisotopen und Tritiumkonzentrationen des Grundwassers für ganz Deutschland. Im Rahmen des Projektes soll eine Master-Arbeit durchgeführt werden, welche einen Überblick über die Isotopie des Leitungswassers in Deutschland erstellt.
Durchführendes Institut: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), GeoZentrum Nordbayern, Schlossgarten 5, 91054 Erlangen
Projektleitung: PD Dr. Robert van Geldern, robert.van.geldern@fau.de
Zur effektiven und ordnungsgemäßen Durchführung des Forschungsprojektes ist es erforderlich, dass die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Verantwortliche personenbezogene Daten verarbeitet. Dies bedeutet, dass wir die einzelnen Ihrerseits freiwillig bereit gestellten personenbezogenen und fachlichen Daten für die Dauer des Forschungsprojektes und darüber hinaus für insgesamt zehn Jahre gemäß der jeweils geltenden Datenschutzrichtlinie speichern. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ausschließlich das Projektteam von IsoGW hat Zugriff auf die Daten.
Im Rahmen der Arbeit werden die folgenden personenbezogenen Daten/Datenkategorien erhoben:
- Adresse, eMail und Kontaktdaten für Rückfragen
Ihre Einwilligung ist freiwillig. Sie können die Einwilligung ablehnen, ohne dass Ihnen dadurch irgendwelche Nachteile entstehen.
Ihre Einwilligung können Sie jederzeit gegenüber der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) widerrufen. Die weitere Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten wird ab diesem Widerruf unzulässig.
Ihr Widerruf berührt jedoch nicht die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung vor Ihrem Widerruf. Diese Datenverarbeitung gilt aufgrund Ihrer Einwilligung als rechtmäßig.
Sie haben das Recht auf Auskunft seitens des Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung oder ein Widerspruchsrechts gegen die Verarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit sowie ein Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde.
In der Anlage „Begriffsbestimmungen“ finden Sie die relevanten Definitionen der verwendeten datenschutzrechtlichen Begriffe.
Die Anlage „Rechtliche Grundlagen“ fasst die rechtlichen Grundlagen sowie Ihre Rechte aus der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSG-VO) zusammen.
„Personenbezogene Daten“ (pbD) sind laut Art. 4 Nr. 1 DSG-VO alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind. Das kann z. B. die Angabe sein, wo eine Person versichert ist, wohnt oder wie viel Geld sie verdient. Auf die Nennung des Namens kommt es dabei nicht an. Es genügt, dass man herausfinden kann, um welche Person es sich handelt.
„Besondere Kategorien“ personenbezogener Daten sind laut Art. 9 Abs. 1 DSGVO Daten, aus denen die „rassische und ethnische Herkunft“, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen sowie die Verarbeitung von genetischen Daten, biometrischen Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person.
„Sekundärnutzung“ von Forschungsdaten erlaubt, dass die erhobenen Daten für eine erneute Analyse der Institution wiederverwendet werden. Dabei können die Daten für die Beantwortung der neuen Fragestellung komplett oder ergänzend zur eigenen Datenerhebung benutzt werden. Die benutzten Daten werden in den meisten Fällen für abgewandelte Fragestellungen in einem neuen Forschungskontext ausgewertet und dann neu interpretiert.
„Verarbeitung“ ist gemäß Art. 4 Nr. 2 DSGVO jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.
Anonymisieren ist das Verändern der personenbezogenen Daten derart, dass die Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können.
Pseudonymisieren die Verarbeitung pbD in einer Weise, dass die pbD ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert, und vor unberechtigtem Zugriff geschützt, aufbewahrt werden.
Zweck der Datenverarbeitung / Ziel des Projekts
Das Projekt „IsoGW“ erstellt eine interpolierte und dynamisch anpassbare Verteilungsübersicht von stabilen Wasserisotopen und Tritiumkonzentrationen des Grundwassers für ganz Deutschland. Im Rahmen des Projektes soll eine Master-Arbeit durchgeführt werden, welche einen Überblick über die Isotopie des Leitungswassers in Deutschland erstellt.
Rechtsgrundlage
Die genannte Institution verarbeitet die von Ihnen erhobenen personenbezogenen Daten auf Basis Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO. Sofern besondere Kategorien personenbezogener Daten betroffen sind, verarbeiten die genannten Institutionen die von Ihnen erhobenen personenbezogenen Daten auf Basis Ihrer Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.
Empfänger oder Kategorien von Empfängern
Die Datenerhebung wird als Grundlage für die Erstellung einer deutschlandweiten Karte der Trinkwasser-Isotope verwendet.
Art der Datenverarbeitung
Die Ortsangaben der Probenahmen werden digital gespeichert und verarbeitet (Excel, QGIS). Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden für datenschutzrechtliche Dokumentationen gesondert gespeichert. Zugriff hierauf hat ausschließlich das Projektteam.
Eine Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck einer automatisierten Entscheidungsfindung (einschließlich Profiling) gemäß Art. 22 Abs. 1 und Abs. 4 DSGVO findet nicht statt.
Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden / Kriterien für die Festlegung der Dauer
Die Daten werden auf Grundlage der „guten wissenschaftlichen Praxis“ zehn Jahre aufbewahrt. Wenn Sie einer Sekundärnutzung zugestimmt haben, verlängert sich die Aufbewahrung über die 10 Jahre hinaus.
Ihre Rechte
Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben haben Sie gegenüber der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) grundsätzlich Anspruch auf:
- Widerruf/ Widerspruchsrecht
- Recht auf informationelle Selbstbestimmung/ Information über die Nutzung (auch Weitergabe) der Daten
- Bestätigung, ob die betreffenden personenbezogenen Daten durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) verarbeitet werden,
- Auskunft über diese Daten und die Umstände der Verarbeitung
- Berichtigung, soweit diese Daten unrichtig sind,
- Löschung,
- Einschränkung der Verarbeitung in besonderen gesetzlich bestimmten Fällen,
- Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten – soweit Sie diese bereitgestellt haben – an Sie oder einen Dritten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format.
